06.04.2011

Crysis 2

Eigentlich hatte ich vor gehabt als nächstes etwas zu Dragon Age 2 zu schreiben. Das Spiel war dann aber auf Dauer so langweilig, dass ich es noch nicht fertig gebracht habe weit genug zu spielen, um der Meinung zu sein, genug gesehn zu haben. Auch wenn ich theoretisch schon genug habe um 3 Seiten lang lästern zu können. Aber dann kam mittendrin einfach Crysis 2 daher, und hat mich abgelenkt. Doch dann wurde Crysis 2 auf einmal auch so langweilig, dass ich es nicht mehr weiterspielen wollte. Ähem... wenn es so weiter ginge, würde hier nie mehr neuer Text auftauchen, darum nun etwas zu Crysis 2 ohne, dass ich es ganz fertig gespielt habe.

Darauf, warum das Spiel im Verlauf arg an Fahrt verliert, komme ich noch zu sprechen, zuerstmal ein paar allgemeine Sachen. Wie ich vorher schon geschrieben habe, gefällt mir der erste Crysis Teil recht gut.
Was hat sich im zweiten Teil geändert? Nun, zum einen wurde die Nanosuit - ich wage es kaum auszuschreiben: Gestreamlined. Der Geschwindigkeits- und Kraftmodus wurden zusammengefasst und zum "Standardmodus", Armor Mode muss nun extra aktiviert werden und verbraucht stetig Energie, und der Stealth Modus ist eigentlich wie gehabt.
Im Grunde fand ich es sowieso seltsam, dass Kraft und Geschwindigkeit getrennt waren. Man sollte meinen wenn man etwas mit höherer Geschwindigkeit wegwirft dann fliegt es auch weiter, aber nein, stattdessen muss man es mit "mehr Kraft" werfen, was auch immer das heißen soll wenn eine höhere Geschwindigkeit bereits ausgeschlossen ist.
Da Geschwindigkeit und Kraft nun keine seperaten Modi mehr sind, lassen sich die jeweiligen Funktionen auch im Armor- und Stealthmode benutzen. Während Riesensprünge im Tarnmodus vorher noch unmöglich waren, drückt man jetzt einfach die Leertaste ein wenig länger, und springt somit höher. Einerseits praktisch und durchaus plausibel, andererseits nimmt es dem Spiel auch wieder ein wenig von dem was den ersten Teil besonders gemacht hat, nämlich das hektische Umschalten zwischen den verschiedenen Modi, um diese möglichst voll auszuschöpfen. Im Endeffekt bleibt es aber wie gehabt, dass die Nanosuit den Spieler sehr mobil macht, und es zudem erlaubt per Stealth an Gegnern vorbei zu schleichen.

Die Level sind ebenfalls so aufgebaut, diese Möglichkeiten zu unterstützen. Zwar wurde die offene Dschungellandschaft gegen ein etwas eingeengteres Stadtgebiet eingetauscht, aber spielerisch bieten die jeweiligen Gebiete in der Regel genauso viele, wenn nicht sogar mehr Möglichkeiten, die Dinge anzugehn. Letztendlich gab es auch in den offeneren Levels des ersten Teils in der Regel nur eine handvoll Gegenden oder Wege die einen Zweck besaßen. Ob man zwischendurch noch eine Wanderung durch den Dschungel machen kann oder nicht spielt dabei unterm Strich keine große Rolle, und diese Kernaspekte bleiben erhalten - auch wenn ich mir eine etwas offenere Stadt gewünscht hätte, in der man zum Beispiel, wenn eine Kreuzung zu stark bewacht wird, einen Umweg machen kann um diese zu umgehn. Nichtsdestotrotz bietet Crysis2 recht abwechslungsreiches Gameplay, besonders im Vergleich zu den meisten anderen Shootern der letzten Zeit.

Gegnertechnisch erinnert in den ersten Spielstunden auch noch alles sehr an den ersten Teil. Die Nordkoreaner wurden diesmal ausgetauscht gegen eine Militärorganisation namens Cell, deren Soldaten sich ganz ähnlich verhalten und dank Körperpanzerung sogar etwas mehr aushalten. Auch im zweiten Teil muss man aufpassen nicht von den Gegnern überrannt zu werden, und es ist öfter nötig die Stellung zu wechseln da die Gegner sonst flankieren, von irgendwo anders Unterstützung herbeirufen (die dann den Spieler flankiert) oder einfach selbstmörderisch versuchen die Deckung zu stürmen. Besonders in den ersten Abschnitten des Spiels machen die Kämpfe gegen die Cell Soldaten richtig Spaß - die Abschnitte, in denen man noch keinen Schalldämpfer besitzt. Hier liegt leider ein fataler Fehler des Spiels, denn der Schalldämpfer macht nicht nur die Schüsse unhöhrbar, sondern erlaubt es zudem auch noch getarnt zu feuern. Auch wenn jeder im Stealth abgegebene Schuss die verbleibende Energie eine ganze Ecke verkürzt, macht die Möglichkeit eine ganze Reihe von Feindbegegnungen trivial, da die Cell Soldaten einfach keine Möglichkeit haben damit umzugehn. Die verwinkelten Levels erlauben es dem Spieler, per Stealth 1-2 Gegner abzuschiessen und wieder zu verschwinden ehe die Energie aufgebraucht ist. Anschliessend kurz Regenerieren und die Prozedur zu wiederholen, bis sich nichts mehr regt.
Der Sekundenbruchteil, den man im ersten Teil noch sichtbar sein musste um zu feuern hat es den Gegnern erlaubt den Spieler ausfindig zu machen und dann auf dessen Position zu feuern, was im schlimmsten Fall die Tarnung sofort wieder aufgehoben hat. Nun aber, stehn die Gegner schulterzuckend herum, während ihre Kameraden, einer nach dem anderen, tot umfallen.

Cell Soldaten bekämpft man allerdings nur in den ersten Stunden des Spiels, später dreht sich alles nur noch um den Kampf gegen die ausserirdischen Invasoren. Die laufen, im Gegensatz zum ersten Teil, nun auch auf 2 Beinen herum und agieren praktisch wie Fußsoldaten... so halbwegs zumindest. Für eine hochtechnisierte Alienrasse verhalten sich diese Kämpfer nämlich reichlich unorganisiert und vor allem sehr unmotiviert. Will sagen: Warum zum Teufel laufen die Aliens ständig ziellos hin und her, obwohl sie eigentlich besseres zu tun hätten? Während man bei den Cell Soldaten noch das Gefühl bekommt, dass einem da jemand an den Kragen will, fragt man sich bei den Aliens hin und wieder ob sie wirklich gezielt auf einen Konflikt aus sind, oder sich vielleicht einfach nur auf die Erde verirrt haben und der ganze Krieg ein furchtbares Missverständnis ist.
Oft laufen die Gegner auf den Spieler zu, um in Nahkampfreichweite zu kommen, was eine sehr schlechte Idee ist bei jemand der mit einem Automatikgewehr (oder schlimmerem) bewaffnet ist. Zwar sind die Aliens einigermaßen gepanzert, aber mehr als 2-3 Sekunden Dauerfeuer halten diese Rüstungen auch nicht stand. Selbst Gegner die Fernkampfwaffen besitzen nutzen diese oft nicht, sondern laufen erstmal durch die Gegend, bis sie sich dann entschliessen doch zu feuern, nur um anschliessend wieder weiter herum zu rennen.
Die Aliens sind relativ flink, und statt hinter einer Deckung zu sitzen flitzen sie lieber in der Gegend herum, scheinen dabei aber ihre Gewandheit arg zu überschätzen, denn Kugeln ausweichen können sie nicht.
Während die menschlichen Soldaten im Laufe des Spiels New York befestigen und provisorische Feuerstellungen errichten, sieht die Kampftaktik der Aliens so aus, sich per Drop Pod mitten in's Schlachtfeld zu schießen und dort herum zu rennen um Gegner nicht selten im Nahkampf zu attackieren.
Hierin liegt auch der Hauptgrund wieso mich das Spiel inzwischen langweilt, denn die Aliens zu bekämpfen macht einfach keinen Spaß, oder ist zumindest kein Vergleich zu dem, was die Cell Soldaten (solange man keinen Schalldämpfer benutzt) geboten haben. Auch das Ausnutzen der Umgebung verliert später deutlich an Bedeutung, der Umtriebigkeit der Aliens sei dank, da man dadurch kaum noch darauf angewiesen ist zu flankieren oder intelligent die Position zu wechseln. Der Stealth Modus bleibt hingegen weiterhin ein sehr nützliches Instrument um Gegner zu überrumpeln oder auch einfach zu umgehen, wenn man gerade mal keine Lust hat auf eine ausgedehnte Auseinandersetzung.
Um das ganze etwas zu veranschaulichen habe ich ein kleines Video aufgenommen von einer Szene in der man gegen die Aliens kämpft.



Ich bin mir nicht sicher ob es im Video besonders gut rüber kommt, aber an vielen Stellen wirken die Aliens als wären sie nicht ganz bei der Sache, halten sich für kugelsicher trotz der Tatsache, dass das Maschinengewehr sie mit 2 Schüssen plätten kann, und an der Stelle später im Video, wenn ich angeschlagen hinter dem Pfeiler die Energie regeneriere, läuft das Alien lieber weg anstatt mich weiter zu attackieren. Das Video mag nicht besonders schlimm aussehen, aber ab einem gewissen Punkt sieht fast jeder Kampf so aus wie das was das Video zeigt, und darin liegt auch der Hauptgrund wieso das Spiel für mich, wie oben erwähnt, inzwischen langweilig geworden ist, denn die Gefechte sind einfach nicht sonderlich spannend.
Die Spielszenen sind auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad aufgenommen, also daran kann es auch nicht liegen. Leider sind auch die Schwierigkeitsgrade in Crysis 2 nicht mehr so vielfältig wie noch im Vorgänger. Alles was sich in Crysis 2 dadurch zu ändern scheint, ist die Widerstandskraft des Spielers gegen feindliche Kugeln. Im ersten Teil bekam man auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad zum Beispiel keine Granatenwarnung mehr, und um Gegner auf der Karte zu sehen musste man diese per Fernglas manuell markieren.
Apropos Fernglas: Das markieren von Gegnern funktioniert jetzt auch durch Wände, d.h. man kann sich die Position aller Feinde im Umkreis jederzeit anzeigen lassen, ohne sie auch nur einmal selbst visuell erfasst zu haben - ein weiterer Faktor der die taktische Komponente des Spiels stark entschärft.
Zusätzlich gibt es hin und wieder die Meldung "Tactical options available", nach der man mit einem Knopfdruck in den Taktikmodus umschalten kann und dann bestimmte taktische Möglichkeiten angezeigt bekommt. Nicht selten sind das Sachen wie "Grenade" oder "Snipe", als ob die Nanosuit die Umgebung abscannt und von selbst Gegneransammlungen oder Scharfschützenpositionen ausfindig macht. Wie gesagt ändert auch der Schwierigkeitsgrad nichts an diesen Möglichkeiten, auch wenn man sie als Spieler natürlich einfach ignorieren kann, und die Gegend selbst in Augenschein nehmen, was meiner Meinung nach deutlich mehr Spaß macht, ja eigentlich einer der Kernpunkte ist, der dieses Spiel überhaupt erst spaßig macht. Diese ständigen Hilfestellungen sind fast wie Spoiler, und ich finde es schade, dass man sowas nicht abschalten kann. (Übrigens: Auch Crysis2 hat das berüchtige "Press Ctrl to crouch" auf halber Strecke im Spiel, als ob sowas irgendwer vergisst. Demnächst muss ich mich wohl sicher noch auf ein "Press Mouse1 to fire" einstellen, jedes mal wenn ein Gegner auftaucht.)

Besonderen Wert auf die Story sollte man in solchen Spielen vermutlich nicht legen, und auch im Falle von Crysis 2 ist die ganze Geschichte eher so la la. Die Rahmenhandlung ist für ein Sci-Fi Actionspiel durchaus passend und bietet ein paar interessante Ansätze. So wird zum Beispiel nun mehr Fokus auf die Nanosuit an sich gelegt, und welche Rolle sie dabei spielt, ein Gegenmittel gegen den Virus zu finden, der, neben der Alieninvasion, die Bevölkerung zu plagen scheint. Leider ist die Durchführung der ganzen Sache eher mäßig - was fehlt sind ein paar Charaktere um die Geschichte zu tragen. Die paar Figuren die die Story bietet, bleiben ziemlich farblos und flach. Ich verlange dabei garkeine tiefgründigen Charaktere, sondern einfach nur ein paar Gesichter mit denen man sich identifizieren kann. Ein solches wäre zum Beispiel der Wissenschaftler Dr. Gould, mit dem man in den ersten Abschnitten kommuniziert (auf ziemlich einseitige Weise, denn unser Protagonist bleibt stumm). Doch kurz nachdem man ihn endlich persönlich kennengelernt hat und sich mit ihm anfreunden konnte, wird man schon von ihm getrennt und von da an hat man es hauptsächlich mit irgendwelchen höherrangigen Offizieren zu tun. Schade auch, dass die Story um die Nanosuit irgendwann in den Hintergrund tritt, und es nur noch darum geht irgendwelche Aliens abzuwehren oder Zivilisten in Sicherheit zu bringen.
Die Idee, die Evakuierung New Yorks mit in die Story zu integrieren halte ich zwar eigentlich für ganz gut, nur hätte man das sicherlich auch so machen können, dass die Geschichte um Verschwörungen und die Natur der Nanosuit dafür nicht gänzlich pausieren muss. Das ist nämlich ein weiterer Faktor, durch den das Spiel im Verlauf ein wenig langweiliger wird.
Die Zerstörung New Yorks ist durchaus gut in Szene gesetzt, und einige Gegenden in denen sich Alien-Strukturen durch die Straßen ziehen lassen eine tolle Sci-Fi Stimmung aufkommen.
Besonders in den ersten Abschnitten wirken die Aliens noch sehr bedrohlich und mysteriös, ein Gefühl das sich leider im Laufe der Zeit verliert, wenn die Aliens immer mehr Fußsoldaten sinnlos an menschlichen MG Stellungen verheizen (siehe Video: da rennt mir doch einer mitten in's Zielkreuz!) und von Minute zu Minute trotteliger wirken. Warum sollte man als Alien Commander eigentlich Fußsoldaten nach New York schicken? Wollen sie die Stadt unbedingt intakt übernehmen!? Haben die Aliens, die es schaffen von ihrem Planet bis zur Erde zu reisen, zum Teil riesige Kampfroboter besitzen und andere wundervolle Technologie, es trotzdem nicht geschafft ein paar effektive Handfeuerwaffen zu entwickeln, oder Panzerung die nicht ein dutzend Löcher hat zum Reinballern?  Fragen über Fragen...

Auch wenn bisher hauptsächlich Kritikpunkte angesprochen habe, gibt es natürlich auch viel Gutes über das Spiel zu sagen. Die Steuerung funktioniert einwandfrei, was nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit ist, auch wenn es schade ist, dass das Hinlegen und um die Ecke lehnen aus dem ersten Teil ersetzt wurde gegen ein nerviges, automatisches "lean from cover" wenn man aus der Deckung heraus mit dem Gewehr anlegt. Vielleicht will ich mich ja gerade garnicht herauslehnen? Daran schonmal gedacht, Spiel!?
Darüber, ob die Grafik nun seit dem ersten Teil technisch besser oder schlechter geworden ist kann man sicher geteilter Meinung sein, aber sehr poliert und detailreich sieht es schon aus. Der erste Teil versprühte an einigen Stellen Ferieninselfeeling, aber das war es im ganzen auch schon. Die Schauplätze im zweiten Teil sind dagegen sehr viel Abwechslungsreicher, da man nicht nur durch die Straßen New Yorks läuft, sondern auch Abstecher auf Hausdächer macht, in die Ubahn, in Gebäude, und nicht zuletzt, da sich die Stadt im Laufe des Spiels immer mehr wandelt, oder mit anderen Worten: Zerstört wird.
Mit ein paar eigentlich ganz einfachen Mitteln hat es Crytek ausserdem geschafft, dass zum Beispiel beim Feuern der Waffe immer ein Gefühl von Hektik aufkommt. Die Waffe selbst und das Mündungsfeuer verdecken recht viel vom Bild, und dazu kommt ein gewisser Motion Blur Effekt und ein heftiges Wackeln... das mag nervig klingen, aber der Effekt macht die Waffen recht eindrucksvoll. Ähnlich wie in F.E.A.R. hat man auch bei Crysis2 immer das Gefühl, ein Tod und Verderben spuckendes Monster in der Hand zu halten, dessen Wut man mit einem Druck auf die Maustaste entfesseln kann. Und wenn das kein angemessener Vergleich ist, dann weiß ich es auch nicht.
Kommt es mit einem Alien zum Nahkampf dann wird man schonmal umgeworfen und muss sich erst wieder aufrappeln, und bei einer nanosuit-verstärkten Nahkampfattacke des Spielers wackelt das Sichtfeld. Solche Kleinigkeiten bewirken es, dass man das Gefühl hat mit Umgebung und Gegnern zu interagieren und nicht nur als körperlose Waffe mit Arm dran durch die Levels zu schweben.
Das Spielgefühl an sich ist darum sehr gut gelungen.
Verstärkt wird der Effekt wohl auch dadurch, dass, wie oben erwähnt, die Levels nicht völlig linear sind sondern viele Möglichkeiten bieten. Als Spieler fragt man sich also nicht nur "Wo geht das Level weiter?", wie bei einigen anderen Spielen, sondern schaut sich aktiv die Umgebung an und überlegt sich, welche Möglichkeiten sich bieten zum verstecken, in Deckung zu gehen oder um in eine bessere Position zu gelangen, oder vielleicht gar eine Abkürzung zu finden zum derzeitigen Zielort.

Alles in allem also ein durchaus gutes Spiel, wenn auch meiner Meinung sehr viel verschenktes Potential. Wer sich nichts draus macht ständig gegen "Noobaliens" (Die Rasse heißt übrigens "Ceph", aber man hätte sie einfach "Noob" nennen sollen. "More Noobs inbound!!") zu kämpfen bekommt mit Crysis 2 einen ziemlich tollen Shooter.

Kommentare:

  1. Ah gut zu wissen das es mit den Aliens nicht besser sondern schlechter wird! Nen Kumpel von mir meinte nämlich: "Ey das wird besser wenn man gegen die Aliens kämpft". Denn ich schlafe bereits jetzt im 3 oder 4 Level ein. Der Level Aufbau ist ok aber Script Sequenzen sieht man nur sehr selten, was ok wäre wenn ich mindestens alles (fast) kaputt machen könnte wie in Crysis 1. Und dann diese respawnenden Gegner, wo man sich an mancher Stelle wie in einem CoD MW1 fühl...

    Aber gut da ich nun weiß das es nicht besser wird kann das Spiel getrost wieder löschen.

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  2. "wenn ich mindestens alles (fast) kaputt machen könnte wie in Crysis 1. "

    Das wäre in der Tat lustig. So ähnlich wie bei Red Faction, wo man Wände zerstören kann.
    Ich meine, in Crysis 1 wurde doch der Dschungel auch größtenteils prozedural generiert, also hätte man doch vielleicht nun für Teil 2 die Innenräume vieler Häuser generieren lassen. Ich hatte ja zuerst drauf gehofft, dass man dann solche Möglichkeiten hat, aber wurde eben nix draus.

    Zu den Gegnern, kA ob die respawnen. In Crysis habe ich schon Gegner beim respawnen "erwischt", die direkt in meinem Sichtfeld herteleportiert wurden. Aber viele kommen auch einfach aus der Ferne her gerannt oder gefahren, wenn die Kameraden so ein Notsignal abschießen. Zum Teil hatte man schon das Gefühl, dass da immer neue Nachkommen, aber andererseits fänd ich es auch nicht so schlimm. Erfordert dann eben andere Taktiken als alles zu töten. ^^

    Das Respawnen bei MW1 find ich ehrlichgesagt sogar passend für diese Art von Spiel. Es zwingt den Spieler auch mal Risiken einzugehn, was in MW2 fehlt.

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  3. Hm, da mein Beitrag gestern wohl nicht aufgetaucht ist, poste ich den ungefähren Inhalt einfach nochmal.

    Klingt für mich ziemlich stark nach Casualisierung, aber das findet man ja mittlerweile in jedem Genre. Immerhin sieht es ja gut aus, was den handelsüblichen PC-Spieler schon mal zur Hälfte zufriedenstellen dürfte. Aber da möchte ich nicht alle in einen Topf werfen.

    Einen Verriss von DA2 erwarte ich trotzdem noch von dir :P

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  4. Offtopic, aber kannst du mir bitte den Witz in dieser Werbund hier erklären? youtube.com / watch?v=laVxyjZIc0c (hab den link zerstückelt, falls es n spamfilter gibt der das sonst blockt)

    ich finds durchaus lustig aber ich dachte einfach nur "wat??"

    Und die hier.. ähm ist auch etwas strange. Habs gesehen und dachte nur OMGWTFBBQ!??!?
    youtube.com / watch?v=MfzNEmqeIWo

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  5. Hmm, komische Werbungen. Pferd heißt uma, und geboren werden heißt umareru. Soll bestimmt der Witz an der Sache sein. uma und umareru... aber was das mit der Software zu tun hat, kA.

    Das mit dem Hund ist auch seltsam. Das mit dem großen Ohr ist ne Sache die ein japanischer Komiker manchmal macht, also ist der Puppenkopf vielleicht auch ne Anspielung auf irgendetwas?
    Aber bestimmt soll's hauptsächlich einfach nur total komisch sein und deswegen im Kopf hängen bleiben.

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  6. "Klingt für mich ziemlich stark nach Casualisierung"

    Eher konsolifizierung, würd ich es nennen. Zumindest das Coversystem und die Steuerung. Aber vielleicht denken die auch wirklich, dass es am PC so besser wäre? kA. Aber es ist nicht so schlimm wie bei vielen anderen Spielen.

    "Einen Verriss von DA2 erwarte ich trotzdem noch von dir :P "

    Haha, ja auf jeden Fall. Sowas zu schreiben macht auch den meisten Spaß. =D

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  7. Konntest Du schon den Multiplayer anspielen? Soweit ich aus diversen Seiten mitbekommen habe, gibt es wohl ein imenses Problem mit Cheatern =/ Macht natürlich auch ein Spiel kaputt, wenn sich nicht alle an die Regeln halten.

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  8. Im Multiplayer hab ich leider kein Spiel gefunden bei dem der Ping angemessen niedrig war.
    Aber solche Spiele sind im Multiplayer eh nicht so mein Ding, dafür fehlen mir die Reflexe.
    Finde es etwas schade, dass man trotz Nanosuit auch im Multiplayer in 1 Sekunde tot ist, wie in den ganzen anderen "realistischen" Spielen, aber Stealth gibt natürlich ein paar lustige taktische Möglichkeiten. Man kann quasi überall campen wo man will! =D

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