08.01.2011

Minecraft - Ich versteh es nicht.

Überall liest man über Minecraft. Minecraft hier, Minecraft dort. Schon beinah eine Million Mal hat sich das Indie Spiel übers Klötzchen platzieren verkauft.
Deswegen hatte ich mir eigentlich vorgenommen, bewusst keinen Artikel zu schreiben, nach dem Motto "Hey Leute, kennt ihr schon Minecraft!?".
Es handelt sich dabei um ein Indiespiel das hauptsächlich von einer einzelnen Person entwickelt wurde, und ohne Producer, Publisher etc. ist natürlich kein Budget für Werbung vorhanden. Das heißt der Autor des Spiels ist sehr auf Mund zu Mund Propaganda angewiesen, wenn es um die Verbreitung seines Spiels geht.
Und ich gönne ihm den Erfolg auch, denn es ist schön zu sehn, dass auch heute noch kleine Teams oder sogar einzelne Leute mit einer guten Idee und Talent einen großen Erfolg haben können, auch ohne riesiges Budget und Marketingmaschine. Andere Beispiele wären da zum Beispiel Super Meat Boy oder Doukutsu Monogatari aka Cave Story, die ebenfalls nur von 1-2 Leuten entwickelt wurden. Solche Spiele sind meiner Meinung nach sehr sympathisch, da man sich mit den Programmierern leichter identifizieren kann als mit irgendeine großen, kalten Firma, bei der die Marketingexperten die Spielinhalte diktieren.

Und trotzdem: Ich kann mit Minecraft nicht sonderlich viel anfangen.
Vor einer Weile hatte ich mir eine der älteren Versionen einmal runtergeladen und ein bisschen damit herumprobiert. Es ging bis zu dem Punkt, an dem ich versucht habe eine Fackel zu bauen, was irgendwie nicht funktionieren wollte. Vielleicht gab es in der Version die ich besaß noch keine Fackeln, oder vielleicht musste man sie anders herstellen als es auf der Infoseite angegeben war, auf jeden Fall hat es nicht funktioniert.
Nachts tauchen überall in der Spielwelt, wo keine Fackeln sind, Monster auf, vor denen man sich am besten schützen kann indem man eine Unterkunft baut, eine kleine Höhle oder ein Haus. Theoretisch ist es natürlich schon damit getan, dass man ein Loch gräbt, sich hineinsetzt und es mit einem Klotz verschliesst - aber das wäre natürlich langweilig.
Da das Spiel auch nicht vorbei ist wenn man doch mal umgebracht wird, sondern man einfach an anderer Stelle respawned, sind die Monster allerdings eher schmückendes Beiwerk oder schlimmstenfalls eine Nervigkeit die vom weiteren Bauen abhält.
Eigentlicher Inhalt des Spiels ist es nämlich, auch wenn das nicht explizit so vorgegeben ist, mit den abgebauten Materialien neue Strukturen zu errichten. Instinktiv wird sicher fast jeder zuerst ein Haus bauen wollen. Wie gesagt reicht eine 1x1 m² kleines Kämmerchen bereits aus um sich vor den Monstern zu schützen, aber die eigene Wohnung größer, komfortabler und hübscher zu gestalten liegt wohl irgendwie in der Natur des Menschen oder so, das habe ich bereits bei "Die Sims" gelernt.
Die Spielprinzipien dieser beiden Titel sind sich nämlich in der Tat ganz ähnlich. Bei den Sims lässt man die Figur zur Arbeit gehen um Geld zu verdienen, mit dem man dann neue Möbel fürs eigene Haus kaufen kann um den Tagesablauf effektiver zu gestalten. Ein größerer Kühlschrank macht nämlich schneller satt - ist ja klar.
Mit überschüssigem Geld kann man, wie im echten Leben, die Wohnung ausbauen und Luxusgüter einkaufen. Kontostand und Arbeitsplatz sind in Minecraft ersetzt durch das Abbauen von Materialien wie Steinen oder Holz, die man zum Ausbauen der eigenen Räumlichkeiten oder zum Erstellen von Gegenständen braucht.
Beide Spiele besitzen ein offenes Ende; der Spieler kann solang weiter machen bis er die Lust verliert.

Minecraft wird in Reviews oft dafür gelobt, dass es dem Spieler erlaubt seine Kreativität auszuleben. Auch wenn es ein paar beeindruckende Videos gibt, zum Beispiel eines wo jemand einen funktionierenden Rechner in Minecraft nachgebaut hat, bin ich der Meinung, dass Minecraft letztendlich so viel mit Kreativität zu tun hat, wie Guitar Hero mit Musik machen. Es ist eher sowas wie ein Schatten der eigentlichen Sache.
Wer Kreativität ausleben will in Verbindung mit dem Design von 3D Modellen kann sich mit Software wie Maya beschäftigen, oder auch einfach mit Leveleditoren für Egoshooter wie Half-Life 2. Diese bieten nicht nur mehr Möglichkeiten in Sachen Gestaltung, sondern sie erlauben es auch noch dem ganzen einen Sinn einzuhauchen, wie zum Beispiel eine Story oder Aufgaben für den Spieler.
Natürlich erfordern solche Programme eine große Einarbeitungszeit und sind darum nicht sehr massentauglich. Die Möglichkeiten in rein kreativer Hinsicht schlagen Minecraft jedoch um längen.

Wieso verbringen die Leute Stunden um Stunden damit, im Spiel Steine abzubauen, nur um ihre virtuelle Wohnung damit bauen zu können, wenn sich mit dieser Wohnung am Ende doch nicht mehr anfangen lässt als mit einem kleinen Erdloch? Ich denke es hängt zusammen mit dem sogenannten Effort Justification Effekt, einer psychologischen Eigenschaft durch die Menschen eine Belohnung als besser oder von größerem Wert einschätzen, wenn ein hoher Aufwand nötig war um diese zu erreichen.
Könnte man die Klötze und Objekte nach Belieben verteilen, ohne sie zuerst abbauen und herstellen zu müssen, und könnte man zugleich die Dinge aus isometrischer Perspektive platzieren, mit Möglichkeiten wie 4x4x4 Klötzen großen Brushes usw., dann wäre denke ich für viele sehr schnell die Luft raus aus Minecraft. Nur dank dem hohen Aufwand, der nötig ist um ein großes Bauwerk zu fabrizieren, empfinden die Leute am Ende so eine große Befriedigung dabei, die Resultate zu betrachten und durch sie hindurch zu laufen (mehr als das kann man ja mit den Bauten nicht machen).
Eigentlich ist der Titel dieses Blogeintrags also falsch gewählt: Ich verstehe die Prinzipien des Spiels nur zu gut. Im Grunde sind es künstlich vorgegebenen Limitierungen, durch die das Erbauen von Strukturen in Minecraft erschwert wird, dank denen die Ergebnisse den Spielern überhaupt erst eine Befriedigung verschaffen.

Ähnlich geht es natürlich auch im bereits genannten Die Sims vor, wo die neuen Möbel in erster Linie deswegen so glücklich machen, weil man lange darauf sparen musste. Wer mit Cheats spielt und sich unendlich Geld verschafft hat eine Weile Spaß mit dem Einrichten von hübschen Wohnungen, aber der Effort Justification Effekt wird dadurch natürlich untergraben und somit wird der Cheater nicht die gleiche Befriedigung beim Platzieren eines teuren Kühlschranks erfahren, wie derjenige der Monate lang dafür geschuftet hat.
Ähnliche Prinzipien findet man auch in Spielen wie World of Warcraft, wo teils extremer Aufwand für Dinge notwendig ist die spieltechnisch gesehn nur einen geringen Unterschied machen, aber genau dieser Aufwand trägt auch zur Befriedigung bei, die der Spieler am Ende empfindet wenn er sein Ziel erreicht.
Künstliche Limitierungen besitzt natürlich jedes Spiel. Auch in einem Actionspiel müsste theoretisch die Munition und das eigene Leben nicht begrenzt sein. Die Einschränkungen sind vom Entwickler vorgegeben, und in Actionspielen ergibt sich der Spaß daraus, mit den Einschränkungen klar zu kommen und diese zu überwinden. In WoW bekommen die Belohnungen ihren Sinn durch (zumindest gefühltes) Prestige in der virtuellen Gesellschaft.
In Minecraft allerdings, geht es angeblich um das Ausleben von Kreativität. Welchen Sinn haben da Einschränkungen die mich bei selbigem behindern und lediglich die erforderliche Zeit in die Länge strecken?
Für die Spieler bekommen dadurch die erstellten Bauwerke eine höhere Wertigkeit, weil sie einen gewissen Aufwand erfordert haben, in Wahrheit ist jedoch nicht mehr Kreativität dabei, als beim einfachen Zeichnen irgendeines Hauses, und auch nicht das Geschick oder Können erforderlich, wie beim Bewältigen eines schwierigen Spiels.
Hätte Minecraft noch andere Elemente, wie zum Beispiel Einwohner ähnlich wie in Sim City oder Dwarf Fortress, die es zu beschützen, versorgen und managen gilt, dann besäße es auch eine Herausforderung die es interessant machen würde, und nicht nur diese angebliche Kreativität die von vielen so hoch gelobt wird.

Auch den immer wieder gezogenen Vergleich mit Lego finde ich nicht ganz passend.
Beim Bauen mit Legosteinen gilt es die eigenen Ideen mit den begrenzt vorhandenen Steinen umzusetzen. Man kann sich nicht grenzenlos entfalten sondern ist darauf beschränkt, seine Vorstellungen mit den Möglichkeiten die man hat umzusetzen. (Zumindest gilt das für diejenigen deren Vater nicht gerade Inhaber einer Lego-Fabrik ist.) Damit ist allein beim Bauen schonmal eine Herausforderung gegebenen die man bei Minecraft so nicht hat, da die vorhandenen Materialien nur durch die Zeit eingeschränkt sind, die man zum Abbauen verwendet.
Zudem ist das Bauen mit den Legos für Kinder ja in erster Linie ein Mittel zum Zweck, denn das eigentliche Ziel ist es, sich quasi eigene Spielsachen nach Wunsch zu erschaffen, mit denen man dann anschliessend eigene Geschichten erfinden und spielen kann.
Wer mit Lego ein Haus baut kann es anschliessend mit Figuren bevölkern die entsprechend der eigenen Fantasie interagieren etc. - in Minecraft bleibt man dagegen, mal abgesehn von ein paar Monstern und Tieren, ganz allein.
Hätte man hier die Möglichkeit noch Figuren in die Welt zu stellen, und diese mit Scripten und Dialogen usw. zu versehen, ähnlich wie z.B. beim RPG Maker oder dem Starcraft Mapeditor, dann könnte man als Spieler zumindest Szenarien erstellen die man an andere weitergibt. Aber auch diese Möglichkeit existiert nicht.

Letztendlich ist mir Minecraft zwar sehr sympathisch, allein weil es mal nur ums erschaffen geht und garnicht ums zerstören, und weil ich die Spielgrafik auch sehr süß und knuffig finde, aber um wirklich interessant zu sein fehlen meiner Ansicht nach noch ein paar Spielelemente die dem ganzen einen Sinn oder eine Richtung verleihen.
Die Entwicklung ist natürlich noch nicht abgeschlossen, und ich habe gelesen auf der Liste der einzubauenden Features stehen als nächstes auch Dinge wie Mod Support, die wiederum für eine Menge neuer und interessanter Dinge sorgen könnten. Auch im Multiplayer Modus ergeben sich wieder neue Möglichkeiten, da man sich hier ganz eigene Spielideen einfallen lassen kann.
Zur Zeit würde es mich noch am ehesten Reizen, im Spiel ein Labyrinth zu bauen und dann Freunde vor den Rechner zu setzen, um sie einen Weg nach draussen finden zu lassen. Und das natürlich ohne Verwendung der Spitzhacke.

Kommentare:

  1. Hey Miew,
    schön auf den Punkt getroffen. Ich habe Minecraft auch nur kurz angespielt und war nicht ganz so gefesselt. Höchst interessant fand ich dann, dass ich einen YouTube-Kanal fand, der sich auf Minecraft Lets Plays "spezialisiert" hat. Seine mehrere Tausend Abonnenten waren davon total begeistert. Das war mal ein "OHA Erlebnis" für mich! ;-)

    Gruß
    Dennis

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  2. Naja ich kann schon verstehen, dass viele es so gut finden. Ich habe es zwar nie gspielt, aber die Videos, die ich gesehen habe fand ich immer sehr interressant.
    Und die Sache mit Lego.. Wenn man genug Steine hat, ist es auch hier nicht schwer etwas zu bauen. Ich hatte damals so viel, dass es nicht wirklich kniffelig war. Und Geschichten kannst du ja in Minecraft auch erfinden und spielen^^
    + Du hast Monster, die dich verfolgen^^
    Ist halt alles nur mit mehr Aufwand verbunden, was aber dann das Erfolgsgefühl nachher umso höher macht. Hast du ja auch gesagt. Und genau das macht das Spiel doch dann so reizvoll. Denn worum geht es in Spielen? Und in fast allen Dingen, die man so tut. Alles sind Systeme um sich selbst zu Belohnen. Um sich glücklich zu machen. Und wenn es funktioniert ist doch optimal. Einen Sinn muss das ganze dann nicht haben.
    Aber ich denke du hast recht, dass der Multiplayer Modus die Sache schon interressanter macht. Ich selbst kann solche Spiele leider nicht spielen. Ich finde es zwar immer sehr interressant zuzuschauen, aber sobald ich selbst dran sitze, bin ich viel zu ungeduldig. Alles was lange dauert und wo nicht sofort viel passiert ist mir zu blöd. Deswegen habe ich bei den Sims auch immer gecheatet, mir wahnhsinns Villen gebaut und dann n neues Grundstück ausgewählt. Das Spielen selbst, war mir zu nervig. Ich finde es albern nachzuspielen, was ich im echten leben selbst mache. Warum am PC jemanden aufs Klo schicken, wenn ich auch selbst aufs Klo gehen kann?
    Aber deine Idee mit dem Labyrinth finde ich ziemlich gut. Und dann machst du es vielleicht noch komplizierter mit Türen und so. Hierin besteht dann auch die Kreativität des Spiels. Bau dir deine eigene kleine Welt. Auch wenns sinnlos is. Aber das ist es ja meistens ;)

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  3. Achja.. was mir noch einfällt. Dass die "Schwierigkeit" alleine in der Dauer begründet ist, fällt mir sonst immer bei Adventures auf. Die meisten würde man innerhalb kürzester Zeit durch haben, wenn man einfach alles probieren könnte. Aber man muss ja immer erst überall hinlatschen und sich tausendmal die dämlichen Dialoge anhören. Könnte man das alles überspringen, würde das Spiel viel schneller laufen ohne an Inhalt einzubüßen. Aber dann wäre es so simpel, dass man nur noch alles mit allem probiert. Dann könnte man auch hierfür einen Bot benutzen und letztendlich das ganze Spiel direkt auf einen Film reduzieren^^
    ..Adventures..auch wieder typische Spiele, die mir voll auf die nerven gehen...

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  4. Ich kann mir auch vorstellen, dass es vielen gefällt, und das finde ich auch OK, aber mir persönlich fehlt einfach noch ein bisschen was bei diesem Spiel.

    Bei den Sims habe ich auch immer gecheatet. =) Es war einfach viel zu nervig wie lang die Figuren jedes mal gebraucht haben.. nichtmal, dass sie sich langsam bewegt hätten, aber die Uhr ist immer so schnell gelaufen. So musste man morgens um 5 Uhr austehn damit man pünktlich um 8 zur Arbeit kann, weil die Figur 30 Minuten braucht um von der Küche in's Bad zu laufen.

    Stattdessen haben wir uns mit Mehreren davor gesetzt und eine Art "Big Brother" draus gemacht. Ein großes Haus und 8 Personen (war glaube ich das Maximum), und dann haben wir für jeden eine Strichliste geführt für Dinge die uns negativ aufgefallen sind. Wie z.B. auf den Boden pinkeln, machen die ja oft... -.-
    Der mit den meisten Strichen wurde am Ende der Woche in einen Raum gesperrt, die Tür entfernt und er musste dort verhungern. Der Raum hatte kahle Wände und nur an einer Stelle das Bild von einem weinenden Clown. =D

    Bei Adventures ist ja aber der Anreiz auch die Story und die Dialoge. Monkey Island hat eben so viele Witze eingebaut, dass die Dialoge für sich schon ganz unterhaltsam sein können. Und ich fand damals Zak McKraken auch toll weil man eben nicht sofort überall Feinde hatte, sondern überall auf der Welt hingehn konnte und irgendwas anstellen, mit Leuten reden, Gegenstände benutzen usw., was vergleichbares kannte ich zu der Zeit garnicht.
    Heutzutage fehlt mir für so Spiele aber auch die Geduld. =(

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  5. Ach ja, Darux, ich bekomme wenn ich auf deinen Blog gehn will in letzter Zeit ständig 403 - Zugriff verweigert. 0_0

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  6. Deine Einschätzung kommt richtig hin. Aber das ist doch eine tolle Sache, oder nicht? Die Sache ist auch die, dass man abgesehen vom Blöcke stapeln auch nach Ressourcen sucht. Wie sehr freut es doch, wenn man sich durch die Erde buddelt und dann auf einmal auf seltenes Gold stößt? Mit Leuten aus einem Forum haben wir auch einen eigenen Server auf dem wir feuchtfröhlich gemeinsam bauen. Es ist eine tolle spaßige Sache.
    Ja, sogar der Karl, der zugunsten von Anime und Manga eigentlich aufs Zocken verzichtet, besitzt Minecraft =D

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  7. Ein langer Beitrag in denen viele richtige und interessante Informationen stehen. Wenn man es sieht wie du, schränkt Minecraft einen in der Kreativität im Gegensatz zu den oben genannten Editoren schon ein und es gibt wirklich nur selten wirklich sinnvolle Dinge, welche man bauen kann. Aber ich glaube einfach, dass es vor allem die Einfachheit ist, welche das spielen dieses Spiels ausmacht. Nach wenig Spielzeit hat man das komplette Prinzip schon verstanden und kann sich eigene Ziele setzen.
    Ich persönlich finde es super und natürlich hast du recht, wenn du sagst das man beim bauen von Gebäuden und ähnlichen nur glücklich wird, weil man vorher Unmengen an Rohstoffe abgebaut hat. Allerdings finde ich auch, dass das erkunden der Welt Spaß macht, wie beispielsweise in einem Risen.
    Ich bin mal gespannt, wie das fertige Spiel letztendlich aussehen wird.
    Auch wenn du keine Reviews mehr sehen kannst, so wird es wohl bald eines auf meinem Blog geben. ^^

    Gruß Twaldigas

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  8. Karl, du auch? Selbes bei mir, spiele mit ein paar Freunden auf einem eigenen Server. Ich könnte mir nicht vorstellen, am Singleplayer-Modus gefallen zu finden. Aber so ist es doch recht spaßig mit anderen zusammen Bauten in Angriff zu nehmen und eine Stadt zu errichten. Aber ein verdammter Zeitfresser ist das.

    Ich meine gelesen zu haben, in ferner Zukunft soll Minecraft so etwas wie eine Story erhalten. Aber da gibt es noch nichts Konkretes zu.

    Das ist auch noch so ein Pluspunkt: Man weiß, dass es noch nicht fertig ist und kostenlos erweitert wird.

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  9. Das mit dem "Zugriff Verweigert" hatte ich noch nie..
    Bist die erste, die mir das sagt.. :(
    uh.. flacher-Witz-Alarm.. -.-
    Edit 1: is mir selber eben erst aufgefallen, aber bringt mich auf eine geniale idee:
    Shirts, wo auf Brusthöhe 403 steht. Nerd Equipment halt^^
    Edit 2: habs ma eben gegoogelt.. http://rlv.zcache.com/403_forbidden_tshirt-p235625925390346495qz00_400.jpg
    und schon hamse meine Idee geklaut :(

    Was das Problem angeht
    Kann vllt sein, dass am Server nachts Wartungen vorgenommen werden. Da du ja wegen deiner Zeitzone ja zu ganz anderen Zeiten dadrauf Zugreifst, erwischst du vielleicht immer den falschen Moment. Alternativ würde ich vllt vermuten, dass die flooding aus dem Ausland verhindern wollen um die Serverlast zu reduzieren. Aber da werden ja eher Russische oder Chinesische ISPs geblockt als Japanische denk ich..
    Das mit der Wartung is wahrscheinlicher.. Versuch mal auf die Zeit zu achten, wann das passiert.

    Das Problem mit den Sims hatte ich auch.. Irgendwie waren die Tage so kurz, dass man nie alles erledigen konnte.
    Aber deine Version von Big Brother is ja hart^^
    Verhungern lassen..wie grausam.. Ich hab sie immer mit einem Gasherd eingemauert und dann ihren Kochskill trainiert :D
    Übrigens fällt mir gerade ein, ab dem 200. Addon und gerechneten 4mrd GB an internet-Möbeln konnte ich das Spiel dann gar nicht mehr spielen.. Nachdem ich ein Haus gebaut hatte mit allem drum und dran, war der RAM so ausgelastet, dass gar nix mehr ging^^

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  10. "uh.. flacher-Witz-Alarm.. -.-"

    Hat bei mir erstmal eine Weile gedauert, bis ich den kapiert hatte. *hust*
    Und, du kannst deine Kommentare editieren? oO

    Werd mal schauen ob es an der Zeit liegt. Hatte die Meldung vor einer Weile schonmal öfters, dann wieder nicht, aber jetzt ist sie wieder da.

    "Verhungern lassen..wie grausam.. Ich hab sie immer mit einem Gasherd eingemauert und dann ihren Kochskill trainiert :D"

    Kurz, aber sehr schmerzvoll. Eine andere, nicht weniger angenehme Alternative wäre noch: In den Pool schicken und die Leiter entfernen. Ehe ein Sim an den Beckenrand schwimmt, ertrinkt er nämlich lieber.

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  11. Ah, eine Frau mit Durchblick. Ich verstehe den Hype wirklich nicht. Denke mal die ganze Welt wie hip sein und ein Indiegame gut finden :) Ganz böse gesagt natürlich. Es ist ja nett und ich gönne dem Entwickler seinen Erfolg, aber es gibt zig Alternative-Spiele, denen ich die gleiche Aufmerksamkeit wünsche :)

    Gyroscope@Gamezone

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  12. "Zur Zeit würde es mich noch am ehesten Reizen, im Spiel ein Labyrinth zu bauen und dann Freunde vor den Rechner zu setzen, um sie einen Weg nach draussen finden zu lassen. Und das natürlich ohne Verwendung der Spitzhacke."

    Das ist ein. Echt. Gutes. Spiel. IMO

    Oder nur mit ner Holzhacke und dann darf man sich rausgraben. ^^

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  13. Also ich muss zugeben deine Sicht der Dinge ist sehr interessant. Und mit dem Justification Effekt hast du sicher Recht. Dennoch gab es diesen Effekt bei Lego genau so, zumindest bei mir ich hatte eine 60cm*30cm*30cm große Kiste mit vielen Spezialteilen. Und manchmal habe ich dann Ewigkeiten nach den richtigen Teilen gesucht und war dann nachher besonders Stolz das es so Perfekt geworden ist. Aber wie bei Lego ist es mit Minecraft doch das selbe, du musst nichts machen nur das was du willst. Der Vergleich mit lego ist nicht so ganz Ideal mir ist allerdings auch nix besseres eingefallen. Aber im Grunde ist es das selbe Prinzip nur mit anderer Ausführung und anderen Schwerpunkten.

    Zum Thema das es besseres gibt. Klar gibt es einiges Besseres als Minecraft um seine Kreativität auszuleben aber wie du gesagt hast es gibt nichts so einfaches wie Minecraft und genau darin liegt wie ich finde die Stärke des Spiels.
    Ich habe damals "versucht" mein eigenes RPG-Maker2000 Spiel zu machen und das war sicher schwerer als bei Minecraft(wenn auch nicht in allem). Ich hatte sogar fast eine Demo fertig mit eigenem Wetterwechsel und Tag/Nacht Zyklus, dazu ein selbst entworfenes und programmiertes Menü(im Nachhinein bin ich auch hier überrascht was ich da erreicht habe) Natürlich hat der RPG-Maker ein 100 mal größeres Potential als Minecraft aber da komme ich gerne wieder auf lego zurück, Auspacken und los bauen. Es ist halt die Einstiegsfreundlichkeit die Minecraft zu seinem Erfolg verholfen hat.

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