29.10.2010

Fallout: New Vegas - Ersteindrücke

Nagut, "Ersteindrücke" ist vielleicht ein wenig untertrieben, immerhin habe ich mich in den letzten Tagen bereits 10 Stunden lang mit dem Spiel beschäftigt.

Für Bethesdas Fallout 3 konnte ich mich nur mäßig begeistern. Allerdings wurde New Vegas ja nicht von Bethesda entwickelt, sondern von Obsidian. Die haben sich zwar bisher auch noch nicht gerade mit Ruhm bekleckert, aber zumindest soll deren "Alpha Protocol" (was ich nicht gespielt habe) eine ansprechende und verzweigte Story besitzen. Zudem besteht Obsidian zum Großteil aus ehemaligen Mitgliedern der Black Isle Studios, also niemand geringerem als den Entwicklern von Fallout 1 und 2 selbst. Wenn also jemand in der Lage ist einen würdigen Nachfolger zu machen, dann Obsidian.

Und tatsächlich: Irgendwie hat man es geschafft ein wenig mehr vom ursprünglichen Fallout Feeling zurück zu bringen. Stilistisch ist man ein Stück weit vom 50er Jahre + Sci-Fi Mix der Vorgänger weg gegangen, und bringt nun einen Hauch Wild West und Cowboy Flair mit ein, auch wenn die 50er Jahre Elemente durchaus noch vorhanden sind.
Vor allem aber besitzt Fallout New Vegas eine recht glaubwürdige Spielwelt, von der man durch Gespräche mit den Bewohnern ein gutes Bild bekommen kann.
Ich sage das so, weil dies ein Punkt war, der mir bei Fallout 3 gefehlt hat. In Bethesdas Welt gab es fast keine typischen Siedlungen, wie man sie von einem Post-Nuklearen Setting erwarten würde. Da war Megaton, was zugegebenermaßen nicht schlecht designt war, und darüber hinaus...? Eine Stadt in einem Flugzeugträger, hm, naja... ein paar Häuser auf einem alten Highway, hmm... die ganz normale und typische "Verfallene Siedlung" war irgendwie garnicht vorhanden.
Zudem waren die einzelnen Lokalitäten kaum durch übergreifende Ereignisse verknüpft. Zwar haben die Quests den Spieler von einem Ort zum Nächsten geschickt, aber einen wirklichen Eindruck davon, in welcher Situation sich die Gegend befindet, hat man nicht bekommen.
In New Vegas dagegen kommentieren NPCs die Lage in den umliegenden Gebieten, und es gibt Fraktionen wie die militärische NCR, die man bereits aus Fallout 2 kennt, oder Caesar's Legion, die um die Vorherrschaft kämpfen. Die Welt und die Dialoge spiegeln dies wieder, und somit wirkt das gesamte Spiel sehr viel lebendiger als Fallout 3. Besonders in solchen Momenten, wenn eine Figur Entwicklungen anderswo kommentiert, welche der Spieler selbst in die Wege geleitet hat.

Um einmal auf die Dialoge an sich zu kommen: Diese sind hier zwar deutlich besser als in Fallout 3 - was nicht sehr schwer ist - und erfüllen grundsätzlich ihren Zweck, aber an die Unterhaltsamkeit der Konversationen aus Fallout 1 + 2 kommen sie einfach nicht heran.Vielleicht liegt es an den relativ kurzen Textzeilen (die Schriftart ist so riesig), oder der Tatsache, dass alles vertont werden musste und man deswegen nicht nach Belieben schreiben konnte, aber wirklich interessant oder witzig sind die Gespräche selten. Auch die eigenen Antwortmöglichkeiten fallen meist nicht besonders spaßig aus, und das obwohl hier eigentlich gerade die Möglichkeit bestanden hätte, lustige Dialogzeilen einzubauen ohne, dass diese zwangsweise im Spielverlauf so vorkommen müssen, siehe eben Fallout 1 + 2.
Immerhin, einige ganz gute Stellen gibt es dennoch. Zitat: "They asked how well I understand theoretical physics. I said I had a theoretical degree in physics. They said welcome aboard."

Lobenswerter Weise hat man sich auch bemüht, wieder etwas vom Egoshooter weg zu kommen, zu dem Fallout mit dem 3. Teil geworden ist. Das gegenseitige Köpfe einschlagen spielt zwar immernoch eine große Rolle, und lässt sich oft nur schwer und mit großen Umständen umgehen, allerdings gibt es nun keine dieser ellenlangen "Dungeon Zonen" aus dem Vorgänger mehr, in denen man sich nur durch Massen von Gegnern kämpfen musste und sonst nichts.
Stattdessen gibt es etwas mehr Optionen, um Probleme mittels Fähigkeiten wie Reperatur- oder Wissenschaftsskill zu lösen. Und das ganz ohne seltsame "Logcomputer", in denen Schlüsselpersonen ihre Geheimnisse passwortgeschützt niedergeschrieben haben. (Siehe der Megaton Barbesitzer in FO3)
Die Waffen scheinen zudem ein wenig besser verteilt, denn für das einzige Automatikgewehr das ich bisher finden konnte, gab es auch noch nicht sehr viel Munition, ebenso wie für den Flammenwerfer den ich einem Gegner abnehmen konnte. Man steckt also nicht mehr, wie bei Fallout 3, bereits kurz nach Spielbeginn schon bis zum Hals in extrem starken Waffen. Supermutanten habe ich auch noch keine erblickt, und auch die Brotherhood of Steel kenne ich in New Vegas erst vom Hörensagen. Ich bin mir nicht sicher ob diese beiden Parteien überhaupt stark vertreten sind, aber falls ja, dann sind sie von Obsidian gut in den späteren Spielverlauf abgeschoben worden, und wenn nicht dann fänd ich es auch nicht tragisch, da so das ganze Szenario ein wenig bodenständiger bleibt.

Übrigens gibt es jetzt einen sogenannten "Hardcore Modus", welcher dafür sorgt, dass Munition Gewicht hat und Medikits sowohl langsamer heilen, als auch keine verwundeten Gliedmaßen mehr wiederherstellen. Der Spieler braucht dann ausserdem regelmäßig Nahrung, Wasser und Schlaf. Das mag sich nach einschneidenden Veränderungen anhören, allerdings fällt das alles in der Praxis nicht soo sehr in's Gewicht. Der Nahrungs- und Wasserbedarf ist so leicht gedeckt, dass es reicht hin und wieder einige der in der Gegend herumliegenden Sachen mitgehen zu lassen. Ja, auch nach der Apokalypse lebt man dank Konservendosen in solch einem Überfluss, dass man das Essen einfach herumliegen lassen kann. Schlaf sollte sowieso kein Problem sein, denn es liegen schliesslich auch genug Matrazen herum, und bei einem Doktor kann man sich nach wie vor vollständig wiederherstellen lassen.
Ach ja, besonders viel Gewicht hat die Munition übrigens auch nicht, so dass auch diese Einschränkung nicht allzu störend sein dürfte.

Was mich an New Vegas, ähnlich wie schon bei Fallout 3, am meisten stört ist allerdings das Fehlen einer richtigen Herausforderung, oder zumindest des Gefühls einer solchen. Während man sich in den anfänglichen Stunden noch wie ein kleiner und schwacher Teil einer großen, bösen Welt vorkommt, und ständig ein Gefühl der Bedrohung verspührt, dass der Tod hinter jeder Ecke warten kann, verliert die Welt im Spielverlauf recht schnell ihren Schrecken. Dann, wenn man feststellt, dass kaum etwas der Waffengewalt des Spielers im Weg stehen kann. Selbst ohne besonders viele Skillpunkte in den Waffen Skill investiert zu haben, lassen sich viele Gegner ganz einfach mit der 9mm Pistole niederschießen. Nach einiger Zeit habe ich dann auch noch einen NPC Kameraden gefunden welcher mir fortan bedingungslos folgt, und dieser Kerl ist ein absolutes Tier: Mit unendlicher Munition schießt er einfach alles nieder was es wagt sich mit uns anzulegen. Schaden und Treffsicherheit stehen dabei in keinem Verhältnis zu dem was die Gegner so austeilen und einstecken können, da half auch das nachträgliche Hochschrauben des Schwierigkeitsgrads nichts mehr. Wenn ich nun selbst noch einen der Gegner abhaben will, muss ich mich ranhalten, sonst hat mein Gefolgsmann schon alles kurz und klein geschossen. Allerdings auch kein Problem, denn die Erfahrungspunkte bekomme ich trotzdem, und das Loot sowieso.
War Brachialgewalt in Fallout 1 und 2 nicht immer die beste oder einfachste Möglichkeit Probleme anzugehn, macht New Vegas es den schießwütigen Spielern nur allzu recht. Der Zutritt zu New Vegas selbst kostet beispielsweise eine hohe Summe Eintritt, oder erfordert gute Wissenschaftskenntnisse um die Wachroboter umgehen zu können. Oder man zuckt einfach mit den Schultern, ballert alle Wachroboter schrottreif und geht seines Weges. Wäre der Schwierigkeitsgrad halbwegs ausbalanciert, dann hätte der Kampf entsprechend schwerer sein müssen. Zumal auch seltsamerweise die Wachroboter direkt in New Vegas dann keinerlei Notiz von meinem Geplänkel am Tor genommen zu haben schienen.
Quests werden, wie leider in letzter Zeit üblich, von einem Questmarker jederzeit ausgeschildert, selbst dann wenn es darum geht irgendetwas an einem völlig unbekannten Ort zu finden. Nachdenken oder Aufmerksamkeit ist also nicht gefragt. Die Dialogbäume sind auch entsprechend simpel gehalten, und die "richtige" Antwort ist jederzeit klar ersichtlich, anders als in den ursprünglichen Spielen, als man zumindest hin und wieder noch etwas überlegt aus der Liste der Antworten auswählen musste, oder manche Möglichkeiten tiefer in den Dialogbäumen versteckt waren. (Auch wenn auf die Faustregel "Lange Antwort = gute Antwort" meist Verlass war.)
Von einem NPC konnte ich nach einem der Quests übrigens einen "Leg Sweep" für den Nahkampf lernen, mit dem sich jeder menschliche NPC für ein paar Sekunden zu Boden bringen lässt. Einzelne Gegner lassen sich damit leicht "stunlocken" und komplett totprügeln, ohne, dass sie die Chance haben sich zu wehren. Einfach nochmal den Leg Sweep angewendet bevor der Gegner aufgestanden ist, schon bleibt er für einige weitere Sekunden liegen und lässt sich mit den Fäusten bearbeiten. Oder man zieht gar zwischendurch die Waffe und schießt ein paar Mal in den Kopf.
Kleiner Tipp übrigens: Kopfschüsse während dem Schleichen treffen automatisch kritisch und bekommen nochmals Bonusschaden durch's Schleichen. Zudem werden die Freunde des Opfers nicht aggressiv, wenn man einige weitere Sekunden versteckt bleiben kann. Entscheidet man sich also die Initiative zu ergreifen, und zu attackieren ehe man den Gegnern offiziell feindlich gesinnt ist, kann man oft alle Gegner ausschalten, ohne, dass überhaupt das Feuer erwidert wird.
Das Kampfsystem ist ohnehin ein wenig problematisch, in erster Linie dank dem VATS System, welches direkt und ohne Änderungen aus Fallout 3 übernommen wurde. Im Nahkampf bzw. auf kurze Entfernung verschafft Vats kurzzeitige Unverwundbarkeit und ist sehr treffsicher, auf hohe Entfernung, wenn die Trefferchance mit Vats bei 5-10% liegt, kann man dafür selbst Hand anlegen und weiterhin treffsicher schießen. Durch geschicktes Ausnutzen von Vats lassen sich also alle möglichen Dinge tun, wie z.B. Granaten oder Raketen unbeschadet überstehen, Nachladezeiten überbrücken, oder eben einfach mal dem Feind eine Ladung Blei in's Gesicht pumpen ohne, dass dieser sich wehren kann.
Situationen wie in den rundenbasierten Spielen, wo man vor starken Gegnern oder großen Gegnergruppen einfach kapitulieren musste, treten kaum noch auf, alle Feinde lassen sich schön Häppchenweise bewältigen.

Durchspielen oder nicht ist somit keine Frage von "Schaffe ich es?" sondern hängt einzig und allein davon ab, ob der Spieler lieber direkt die Haupthandlung verfolgt, sich stattdessen auf irgendwelche Sidequests begibt, oder ob das Spiel nach einiger Zeit schlicht zu langweilig wird und man das Interesse verliert. Ein Quest das sich als zu schwer herausstellte und deswegen liegen gelassen werden müsste, habe ich auch erst einmal gefunden, hier fehlte mir der nötige Reparaturskill, den ich bis zu diesem Zeitpunkt komplett vernachlässigt hatte.

Letztendlich sind oben genannte Dinge dann auch die Gründe dafür, wieso ich diesen Text hier schreibe anstatt noch weiter zu spielen, denn das Spiel ist einfach nicht mehr spannend. Weder sind die Handlung oder die Figuren so ansprechend gemacht, dass sie mich fesseln könnten, noch bietet das Spiel an sich genug Herausforderung um noch spannend zu sein. Bei Zeiten werde ich wohl zurück kehren, eventuell meinen NPC Kumpel stehen lassen und etwas weiter durch New Vegas und Umgebung ziehen.

Hm, jetzt ist dieser Text doch so lang geworden, dass er auch als Review durchgehen könnte. Zwar habe ich das Spiel noch nicht ganz durch, und falls sich im restlichen Spielverlauf alles noch total ändern sollte, werde ich gesenkten Hauptes hierher zurückkehren und meine Fehler zugeben, aber bis auf weiteres lasse ich es einmal so stehen.
Zwar klingen die letzten Absätze sehr negativ, aber als schlechtes Spiel will ich New Vegas dennoch nicht bezeichnen. Es trifft lediglich nicht ganz meinen Geschmack. Wen die Punkte die ich kritisiert habe nicht stören, kann wohl bedenkenlos zugreifen... oder vielleicht auch lieber erstmal warten bis alle Bugs gefixt, die DLCs erschienen, die guten Mods fertig, und die Preise gefallen sind.

Oh, ach ja, ein paar Worte zur Grafik noch: Die Umgebung ist, wie schon in Oblivion und Fallout3 ganz annehmbar, die Animationen und Gesichter dagegen sind nach wie vor grässlich. Noch immer gibt es keine Animation für diagonales Laufen, noch immer ist die 3rd Person Kamera starr und verzieht das Fadenkreuz, und dazu sehn jetzt auch noch die Gesichter einiger Männer im Spiel aus, als hätten sie sanfte, weiche und reine Babyhaut. Da bekommt das "Smoothskin" der Ghouls eine ganz neue Dimension. Was zum Teufel, also echt...


PS vom 20.Mai 2011:
Da ich in den letzten Tagen noch einmal neu angefangen hatte mit dem Spiel, habe ich ein paar zusätzliche Eindrücke gewonnen die ich hier noch mit einbinden will. Wenn ich mir den ursprünglichen Text jetzt nochmal durchlese denke ich mir, dass ich vielleicht etwas zu hart war in meiner Beurteilung.
Eine Sache die ich zum Beispiel herausgefunden habe ist, dass der superstarke Begleiter, von dem weiter oben die Rede ist, buggy ist und deswegen anscheind bei 100% Critchance usw. landet. Das würde erklären wieso er so mega stark ist. In meinem aktuellen Spiel nehme ich einen anderen Begleiter mit, der allerdings auch nicht ganz ohne ist. Eventuell auch verbuggt?

Auch habe ich mich bei meinem aktuellen Spiel nicht mehr so lang in den Gebieten aufgehalten die mir beim ersten mal langweilig erschienen. In's Helios Sonnenkraftwerk habe ich zum Beispiel erst garkeinen Fuß mehr gesetzt. Beim ersten Spiel war ich damals durch "Freeside" einfach nur durchgelaufen, was ein Fehler war. Die ganze Gegend ist nämlich sehr interessant, bietet eine Menge zu tun, und es zeigen sich dann auch die Auswirkungen dessen, was man als Spieler dort so macht. Viele Dialoge haben dabei einen gewissen Humor, aber ohne albern oder lächerlich zu wirken (JA Fallout 3 Humor, ich schaue dich an!).
Alles in allem hat sich mein Eindruck vom Spiel beim zweiten Durchgang also doch noch verbessert, was hauptsächlich an den gut gestalteten Gegenden bzw. Quests und Dialogen lag, bei denen ich im ersten Durchgang wohl einfach an vielen guten Stellen einfach vorbei geschliddert bin.

Ich weiß noch, dass  New Vegas im Vorfeld kritisiert wurde es hätte zu wenige Neuerungen im Vergleich zu Fallout 3. Bis auf Iron Sights und den Hardcore Modus gäbe es ja nicht viel, und das waren alles schon Dinge die man auch mit Mods bewerkstelligen konnte. Wahrscheinlich war es für Obsidian einfach sehr schwer, hinzugehn und zu sagen "Ja, bei unserem Spiel sind die Dialoge und Quests viel besser".

Kommentare:

  1. Endlich mal ein Review (ich klassifiziere es jetzt frecherweise einfach mal so), in dem nicht fortlaufend auf den vielen Bugs des Spiels rumgehackt wird. Da musste ich gezwungenermaßen bei meinem Review auch drauf eingehen, aber meiner Meinung nach haben's diverse Magazine da derbe übertrieben.

    Die Meinung über die lahme Story teile ich. Da ging dem Spiel recht schnell die Puste aus, selbst in New Vegas war ich da noch recht angeödet. Wobei ich Fallout da nie als besonders herausragend empfunden habe. Lebt halt eher von der Spielwelt.

    Wenn du demnächst mal wieder zockst, musst du den Typen mit den hohen Waffenskills in eine Höhle mit Death Claws zerren. Bin gespannt, wie er sich da schlägt ;)

    btw: Bei der Sache mit dem Questmarker, der einem immer alles anzeigt, musste ich schmunzeln und an dich denken ;) Wird wohl jetzt immer der Fall sein wenn ich so was testen muss.

    AntwortenLöschen
  2. Ehrlichgesagt habe ich garnicht so viele Bugs wahrgenommen. An einer Stelle klebte mal irgendwas 10m in der Luft und hat rumgewackelt, dachte erst das wär ein Vogel... dann sind mal plötzlich alle ängstlich vor mir weggelaufen ohne, dass ich was gemacht habe. Das kam mir auch eher komisch vor, war aber später wieder weg.

    Ja den Questmarker finde ich einfach nervig.
    Wenn er nur bei Quests wäre wo ich eh die genaue Position theoretisch schon weiß, bzw. mir das jemand auf der Karte zeigen kann. Aber wenn ich irgendwo jemand suchen soll und nur ein paar Hinweise hab, dann wird das immer so unsinnig dadurch, dass die Person sowieso im Pipboy angezeigt wird.

    Mein letztes Quicksave ist übrigens so ungünstig geraten, dass 5 Sekunden später immer eine Horde Feinde auftaucht und meinen Kamerad niedermetzelt, der sich auch um's verrecken weigert zu fliehen. Und da zum letzten Autosave zurückgehn nur was für Weicheier ist, wurde mir die Entscheidung wie ich weiterspielen soll wohl abgenommen. =D

    AntwortenLöschen
  3. Bei mir ist die PS3 zweimal eingefroren und zwei Nebenquests konnte ich nicht erfolgreich abschließen, weil der finale Auslöser einfach nicht funktioniert hat. Von den ganzen grafischen Bugs wie verschobene Augäpfel und Co. möchte ich gar nicht erst reden. Aber der kürzlich erschienene Patch scheint die Anzahl dieser Fehler ja gut reduziert zu haben.

    Vielleicht sollte ich im Weihnachtsurlaub auch mal wieder Baldurs Gate 2 auspacken. Das meiste kenne ich zwar noch von früher, aber dennoch muss man da immer alles selbst suchen. Endlich verstehe ich alte Leute. Früher war alles besser ^^

    AntwortenLöschen
  4. Muss mir erst Fallout 3 in der GotY-Edition (uncut) zulegen, bevor ich mich auch nur ansatzweise an NV wagen werde.

    Weiss man schon, ob wieder jede Menge DLCs zu NV rauskommen werden? Lohnt es sich eher zu warten, wie bei Fallout 3?

    AntwortenLöschen
  5. Selber kenne ich das Spiel nicht, aber Shamus Young, dessen Blog ich interessiert verfolge, hat dazu einen längeren Artikel für den Escapist verfasst. Für diejenigen also Lesefutter, die mehr Ahnung von Fallout haben als ich.

    AntwortenLöschen
  6. @paladinfenris:
    Ich glaube einige DLCs sind schon angekündigt, darunter anscheind auch wieder etwas womit man nach dem Spielende noch weiter in der Welt herumgurken kann. Ich denke mal wenn man sich noch geduldet zieht man nur Vorteile draus.

    AntwortenLöschen
  7. Wir sind mit ganz unterschiedlichen Erwartungen an das Spiel rangegangen. Ich erwartete mir einen Nachfolger von Fallout 3, was die ganze Spielmechanik betrifft, unter anderem und vor allem das Kampfsystem. Gleichzeitig wusste ich, dass diese Seite des Spiels mich weniger interessiert, ich da nicht unbedingt wahnsinnig herausgefordert werden will, mich lieber aufs Herumstreifen, Questen, Erforschen konzentrieren will. Meine schießwütigen Gefährten sind da die die idale Ergänzung, denn ich selber habe schon Probleme damit, ein unbewegtes Ziel auf 5 Schritt Entfernung zu treffen. Im Infight mit Nahkämpfern dachte ich an Serious Sam, als ich wild herumballernd vor einem Gecko in der Newbie-Gegend rückwärts reißaus nahm.

    Mich freuen die Dialoge, die zugegebenermaßen reichlich kurz sind, die Entdeckungen, die Sidequests mit der Möglichkeit, sie auf verschiedene Weisen zu lösen. Mir taugt es, Einfluss auf die Spielwelt zu nehmen, meine eigene Vorstellung von einer besseren Welt durchzusetzen. Alles, was makaber oder skurril ist, finde ich gut. Bisher fühle ich mich bestens unterhalten ^^.

    AntwortenLöschen
  8. @Sel:
    Hast du denn die ersten beiden Fallout Teile mal ausprobiert? Dort musst du eigentlich garnicht kämpfen, wenn du deinen Charakter entsprechend auslegst. Es gibt da relativ wenige Begegnungen, in denen man sofort und ohne zu fragen attackiert wird.

    AntwortenLöschen
  9. Ich habe beide gespielt, aber das ist Jahre her, und die Erinnerung schon reichlich blass geworden. Außerdem habe ich weder Teil 1 noch 2 je beendet. Ich erinnere mich aber noch an lustige Szenen, coole Dialoge, irgendwelche merkwürdigen Rednecks in Wohnwagen ;-).

    AntwortenLöschen